Teckelklub Fulda - Archiv

Deutscher Teckelklub führt Screening auf Bandscheibenvorfall mit Lähmung (sog. "Teckellähme") durch

Aus Erfahrung ist bekannt, dass Bandscheibenschäden mit Lähmung beim Hund erblich sein müssen. Bei Teckeln treten solche Bandscheibenvorfälle am häufigsten im 4. und 5. Lebensjahr auf. Dabei lässt die hohe Anzahl von Bandscheibenoperationen erkennen, dass das Problem „Teckellähme“ in den letzten Jahren doch deutlich unterschätzt wurde.

Der DTK versucht nun, mit einer groß angelegten Studie, mehr über Ursache und Entstehung solcher Bandscheibenvorfälle in Erfahrung zu bringen. Die Besitzer von Teckeln, die wegen Bandscheibenvorfall operiert oder eingeschläfert wurden, werden daher gebeten, dem DTK ihren betroffenen Hund zu melden. Mitgliedern des DTK wird auf Antrag ein Kostenzuschuss zu den Tierarztkosten gewährt.  Anträge können nur von solchen Hundebesitzern gestellt werden, die zum OP-Zeitpunkt schon Mitglied im DTK waren und deren Hund vor vollendetem 7. Lebensjahr operiert oder eingeschläfert werden musste. Es können außerdem nur solche Hunde berücksichtigt werden, die eine DTK-Ahnentafel haben.

Weiterführende Informationen zum Thema „Teckellähme“ finden Sie in unserer Linksammlung.