Mittwoch, den 15. Juli 2009 um 19:49 Uhr
Jahr für Jahr das gleiche Szenario: Sobald im Sommer die Temperaturen steigen, häufen sich die Meldungen über im Auto qualvoll umgekommene Hunde. Die Tiere müssen sterben, weil ihre Halter uninformiert sind.
Ab zirka 20 Grad Außentemperatur reichen schon wenige Minuten in einem geschlossenen Auto in der Sonne, um den Hund in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen. Das Auto heizt sich schnell bis zu 50 Grad Celsius auf. Hunde schwitzen nicht! Sie regulieren den Wärmeaustausch durch Hecheln. Die dadurch entstehende Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Hat es dazu keine Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, das heißt die Körpertemperatur steigt immer weiter an. Die Tiere kochen im wahrsten Sinne des Wortes innerlich. Schließlich versagt der Kreislauf und das Tier stirbt letztendlich einen qualvollen Tod.
Verständigen Sie sofort die Polizei. Helfen Sie umgehend. Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall. Der Hund muss deshalb so schnell wie möglich in tierärztliche Behandlung. Bringen Sie ihn umgehend an einen schattigen Platz und kühlen Sie ihn langsam mit nasskalten Tüchern. Ist der Hund bei Bewusstsein, schluckweise Wasser anbieten. Bei Bewusstlosigkeit bringen Sie den Hund in die stabile Seitenlage. Die Zunge sollte dabei heraushängen.
Quelle: „Der Tiernotruf“ von TASSO, Internet: http://www.tasso.net
Unter dem Motto „Hunde gehören im Sommer nicht ins Auto“ hat TASSO eine deutschlandweite Aufklärungsaktion gestartet. Jeder kann kostenlos Informationsmaterial zum Verteilen bei TASSO anfordern. Helfen Sie mit, Tierleben zu retten!